Erfahrungsbericht HP ZBook Ultra G1a

HP ZBook Ultra G1a im Praxistest

In vielen Fällen reicht ein einfaches Standard-Notebook für die tägliche Office-Arbeit ohne Probleme. Doch gewisse Berufe benötigen mehr Leistung, um ihre ganzen Workloads effizient abarbeiten zu können. Wer anspruchsvolle CAD-, Visualisierungs- oder KI-Anwendungen nutzte, musste bisher oftmals Kompromisse zwischen Leistung und Mobilität eingehen. Mit der HP ZBook Ultra G1a möchte HP genau diese Lücke schliessen. Sie bringt mehr Leistung im kompakten und portablen Notebook verpackt. Worin sich eine Workstation von einem herkömmlichen Business-Notebook unterscheidet, erfahren Sie in unserem Beitrag HP Workstations im Vergleich.

Doch technische Daten sind nur die eine Seite. Wie schlägt sich die HP ZBook Ultra G1a tatsächlich im Arbeitsalltag? Unser Workstation-Experte Matthias Otto hat das HP ZBook seit einem Jahr im Einsatz und liefert Ihnen einen ausführlichen Erfahrungsbericht.

 

Hier eine kleine Einführung: Was sind HP Workstations?

Ihre aktuellen Geräte stossen an ihre Grenzen? Dann sind HP Workstations die Lösung. Diese leistungsstarken Geräte wurden speziell für Anwendungen und Aufgaben entwickelt, die hohe Anforderungen an Rechenleistung, Grafik und Zuverlässigkeit stellen. Einen Überblick über unser gesamtes Portfolio finden Sie auf unserer HP Workstations Angebotsseite. Was genau HP Workstations sind und und für welche Einsatzbereiche sie entwickelt wurden, erfahren Sie ausführlich in unserem Blogbeitrag zu HP Workstations.

 

Der Erste Eindruck der HP ZBook Ultra G1a

Bereits beim Auspacken hinterliess das HP ZBook Ultra einen positiven Eindruck. Die hochwertige Verarbeitung, die angenehme Haptik und das moderne Design sorgten bei mir direkt für Begeisterung.

Dann habe ich das Gerät das erste Mal eingeschaltet und obwohl ich anfangs eine gewisse Skepsis gegenüber dem glänzenden Display hatte, zeigte sich im Alltag schnell, dass die Vorteile des 2.8K-OLED-Bildschirms überwiegen. Kräftige Farben, hohe Kontraste und eine beeindruckende Bildqualität sorgen für ein angenehmes Arbeiten, unabhängig davon, ob Excel-Tabellen, CAD-Modelle oder Präsentationen geöffnet sind. Zwar bleiben Reflexionen sichtbar, diese erwiesen sich im täglichen Einsatz jedoch als weit weniger störend als ursprünglich erwartet.

Nachdem ich die ersten Belastungstests gemacht habe, fiel mir auf: Ich höre nichts. Das Notebook ist angenehm leise. Ein Aspekt, der häufig unterschätzt wird. Gerade in Besprechungen, Kundenterminen oder konzentrierten Arbeitsphasen sorgt dies für ein deutlich angenehmeres Arbeiten als bei vielen leistungsstarken Notebooks.

Auch bei der Akkulaufzeit zeigte sich schnell: Das HP ZBook überzeugt auch hier. Meetings von mehreren Stunden waren problemlos machbar. Anders als bei anderen leistungsstarken Notebooks erwies sich die Akkulaufzeit nie als echtes Problem. Bei rechenintensiven Aufgaben empfiehlt sich jedoch trotzdem das Netzteil in Reichweite zu halten, nur bereits schon aufgrund einer gewissen «Reichweitenangst».

 

Ein Gerät für viele Einsatzbereiche

Während des Testjahres habe ich allerlei Arbeiten ausgeführt, um das HP ZBook ausgiebig zu testen:

  • Office-Anwendungen
  • Kundenpräsentationen
  • CAD-Software
  • Rennsimulationen
  • Lokale Sprachmodelle
  • KI-basierte Bildgenerierung

Genau darin liegt die grösste Stärke des HP ZBook Ultra: Es ersetzt mehrere spezialisierte Geräte durch eine einzige Plattform für den gesamten Arbeitsalltag.

Natürlich gibt es für einzelne Einsatzgebiete spezialisierte Geräte, die noch mehr Leistung bieten. Wer jedoch möglichst viele Anforderungen auf einer Plattform bündeln möchte, erhält mit dem HP ZBook Ultra einen überzeugenden Allrounder.

 

Lokale KI als intensiven Belastungstest

Besonders interessant wurde es beim Thema lokale Künstliche Intelligenz. Zur Ausführung lokaler Sprachmodelle ohne Cloud-Anbindung, habe ich Ollama auf dem HP ZBook installiert. Zusätzlich führte ich Tests mit ComfyUI und dem Bildgenerator FLUX durch.

Das Fazit: Lokale Sprachmodelle liefen problemlos und auch die Bildgenerierung funktionierte und dies vollständig lokal, nur mit der Rechenleistung der mobilen Workstation. Zwar merkt man die Grenzen bei der Geschwindigkeit, denn die Bildgenerierung benötigte etwas Zeit:

  • 1024 × 1024 Pixel: ca. 12 Minuten 11 Sekunden
  • 512 × 512 Pixel: ca. 3 Minuten

Das ist sicherlich nicht rekordverdächtig, zeigt aber eindrücklich, was heute bereits vollständig lokal und ohne zusätzliche Cloud-Kosten möglich ist. Besonders für Unternehmen mit hohen Datenschutzanforderungen oder dem Wunsch nach mehr Unabhängigkeit von Cloud-KI eröffnet das Gerät spannende Möglichkeiten. Gut zu wissen: Mit der HP ZBook Ultra G3a steht bereits die nächste Generation in den Startlöchern, die noch stärker auf lokale KI-Anwendungen ausgelegt ist.

 

Überraschend stark: HP Amuse

Amuse ist eine KI für Windows mit der sich generative KI-Modelle 100 % lokal auf dem eigenen Gerät ausführen lassen. Sie können ebenfalls Bilder, Videos, Audio und Text generieren. Am Anfang habe ich die Lösung eher kritisch betrachtet. Doch die ersten Tests zeigten schnell, dass die Performance auf der HP ZBook Ultra deutlich besser ausfällt als bei den anderen KI-Modellen. Die Bildgenerierung verlief viermal schneller als bei den ursprünglichen Testversuchen.

Mit Amuse wird lokale KI für Anwender deutlich zugänglicher und alltagstauglicher.

 

Kleine Schwächen gehören dazu

Wie praktisch jedes Notebook bleibt auch das ZBook Ultra nicht vollständig von technischen Problemen verschont. Und auch in Sachen Leistung lässt es sich nicht zu 100% mit einer High-End-Workstation vergleichen. Gewisse Arbeiten gehören nun mal immer noch mit einem «Supercomputer» gelöst. 😉

 

Fazit zur HP ZBook Ultra G1a nach einem Jahr

Das HP ZBook Ultra G1a ist nicht das schnellste Notebook am Markt. Es ist nicht das leichteste und auch nicht das günstigste. Dafür gehört es zu den vielseitigsten Geräten, die ich in den letzten Jahren getestet habe. Weitere technische Informationen und alle Spezifikationen finden Sie im Beitrag zur HP ZBook Ultra – lohnt sich der Umstieg?.

Wer Office-Arbeit, Beratung, Vertrieb, Präsentationen, CAD-Anwendungen sowie erste lokale KI-Anwendungen auf einem einzigen Gerät vereinen möchte, erhält einen starken und zukunftssicheren Begleiter für den Arbeitsalltag. Benötigen Sie noch mehr Leistung für komplexe 3D-Renderings, rechenintensivere KI-Modelle oder anspruchsvolle Software, dann ist eine stationäre High-End-Workstation wie der HP Z2 Tower vermutlich die bessere Wahl.

 

HP ZBook Ultra G1a selbst testen

Sie möchten die HP ZBook Ultra G1a vor dem Kauf testen? Unser HP ZBook Ultra G1a steht Ihnen als Demogerät zur Verfügung. Testen Sie das Gerät in Ihrer eigenen Arbeitsumgebung und finden Sie heraus, ob es Ihre Anforderungen erfüllt. Demogerät unverbindlich anfragen.

Ihr Workstation-Experte

Matthias Otto

Matthias Otto
Solution Sales / Standortleiter Aarau
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